Die rebarriQue-Winzer

Weingut Bergdolt, Reif & Nett, Duttweiler

Christian Nett war der erste Winzer Deutschlands, der 2017 einen Spätburgunder und 2018 einen Grauburgunder in einem rebarriQue ausbaute und damit seinen Ruf als unkonventioneller Winzermeister unterstrich.

 

"Ich habe mich für dieses Fass entschieden, weil ich gerne Experimente wage," so Christian Nett. "Besonders gern dann, wenn Experten sagen, dass so was gar nicht funktioniert."

 

Christian Nett setzt auch weiterhin auf die mit dem Designpreis Rheinland-Pfalz ausgezeichnete rebarriQue-Methode.

 

Aktuell reift ein 2019er Spätburgunder im ersten von rebarriQue gefertigten Prototypenfass rbQ1 (im Bild oben rechts). Es wurde im Sommer 2019 erstmals innenseitig ausgehobelt und neu getoastet (Toast 2).

 

Im zweiten, im Jahr 2018 modifizierten Prototypenfass rbQ2, reift aktuell ein 2020er Grauburgunder (Toast 4). 

 

Zuvor war das rbQ2 (im Bild oben links) zunächst mit Wasser (Toast 1), daran anschließend mit einem 2018er Grauburgunder (Toast 2) und einem 2019er Weißburgunder (Toast 3) belegt. 

 

Die auf den Einsatz von hölzernen Fässern bezogene Klimabilanz des Weingutes Bergdolt, Reif & Nett, Stand 12/2020:

  • geringerer Flächenverbrauch im Fasslager des Weingutes 
  • Reduktion des Einschlags von Eichen zur Fassdaubenproduktion; Verzicht auf die Anschaffung neuer Fässer
  • Reduktion der Transportvolumina durch alternativen Transport zerlegter rebarriQue-Fasswandseiten
  • Umweltfreundliche, chemiefreie Erneuerung gebrauchter rebarriQue-Fasswandseiten

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